Was bedeutet Osteopathie?

Was ist Osteopathie?

Die Pferdeosteopathie ist eine manuelle Behandlungsform. Diese ist angelehnt an den Prinzipien und Standards der humanen Osteopathie, welche von Andrew Taylor Still in den USA entwickelt wurde.Sie wurde übertragen  und angepasst an die Anatomie und Physiologie des Pferdes.

In der Osteopathie wird der gesamte Körper als Einheit empfunden, die man untrennbar voneinander betrachten kann. Da alles miteinander zusammenhängt, dient ein umfangreiches Wissen über die Anatomie und Physiologie des Körpers als Grundlage für die Arbeit eines Osteopathen.

Für mich ist es wie Detektivarbeit, zuerst trage ich alle wichtigen Informationen zusammen, durch eine ganzheitliche Betrachtung des Pferdes und enger Zusammenarbeit mit dem Besitzer. Anschließend ziehe ich daraus meine Schlüsse, um nicht nur Symptome, sondern die ursächlich Problematik zu behandeln. 

 Das folgende Zitat von Wiliam Garner Sutherland beschreibt die Arbeit eines Osteopathen sehr gut:

 

...working with thinking, seeing, feeling, knowing fingers...

 

Ziel einer osteopathischen Behandlung ist es, bestehende Bewegungseinschränkungen zu erkennen und zu lösen, um die natürliche Beweglichkeit des Körpers wiederherzustellen. Da alle Strukturen im Körper miteinander verbunden sind, wirkt sich eine Einschränkung oft nicht nur lokal, sondern auf den gesamten Organismus aus.

Ein ausgewogenes Gleichgewicht ist daher entscheidend, damit der Körper innere und äußere Einflüsse – wie Belastungen, Stress oder Verletzungen – gut ausgleichen kann. Geht Beweglichkeit durch bestehende Restriktionen  verloren, kann dies langfristig zu Funktionsstörungen und gesundheitlichen Beschwerden führen.

Der Osteopath unterstützt den  Körper durch unterschiedliche manuelle Techniken dabei, diese Einschränkungen zu lösen und regt so die körpereigenen Selbstheilungskräfte an, damit der Körper wieder in seine natürliche Balance zurückfindet.

 

Bei meinen Behandlungen arbeite ich in allen drei Systemen der Osteopathie:

  • Kraniosakral 

            Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein und Nervensystem

  • Parietal 

            Bewegungsapparat, also Knochen, Gelenke, Muskeln, Faszien und Bänder

  • Viszeral

            Innere Organe und deren Aufhängungen sowie ihre Wechselwirkungen mit dem Bewegungsapparat

 

Hinzu kommen folgende grundlegenden ostheopathischen Prinzipien:

  • Regel der Autokorrektur
    Wird die Beweglichkeit im Körper wiederhergestellt, ist der Organismus in der Lage sich selbst zu heilen. 
  • Der Körper als Einheit
    Alle Systeme des Körpers arbeiten zusammen, um das innere Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Kein Bereich funktioniert isoliert.
  •  Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig
    Verändert sich die Struktur, verändert sich mit der Zeit auch die Funktion – und umgekehrt. Eine Funktionsstörung führt langfristig zu strukturellen Anpassungen.
  •  Ursache und Wirkung
    Das Symptom ist in den meisten Fällen nicht die eigentliche Ursache des Problems. Um eine nachhaltige Lösung zu finden, muss die primäre Störung erkannt werden. Viele Symptome entstehen als Kompensationen.
  • Die arterielle Regel
    Eine freie und ungestörte Durchblutung ist essenziell. Nur so können Nährstoffe in das Gewebe gelangen und Stoffwechselprodukte abtransportiert werden. Ist dieser Fluss gestört, verändert sich das Gewebe („Terrain“) – langfristig kann daraus Krankheit entstehen.

 

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.